Was ist Calcudoku?
Calcudoku ist der mathematische Cousin des Sudoku, auch bekannt als KenKen oder MathDoku. Das Gitter ist klein — 4×4 oder 6×6 — und es gibt keine einzige Vorgabe: Alle Hinweise stecken in den umrandeten „Käfigen“ und den kleinen Rechnungen in ihren Ecken.
Die Regeln
Fülle das Gitter so aus, dass jede Zeile und jede Spalte jede Ziffer genau einmal enthält: 1 bis 4 auf einem 4×4-Gitter, 1 bis 6 auf einem 6×6 — wie ein Sudoku ohne Blöcke. Zusätzlich ist das Gitter in Käfige unterteilt, zusammenhängende Zellgruppen mit dicken Rändern, und die Beschriftung in der Ecke eines Käfigs sagt dir, was seine Ziffern ergeben müssen.
Die Käfig-Beschriftungen liest du so:
- 7+ — die Ziffern im Käfig ergeben zusammen 7
- 8× — ihr Produkt ist 8
- 3− — zwei Zellen, deren Differenz 3 ist
- 2÷ — zwei Zellen, bei denen die größere geteilt durch die kleinere 2 ergibt
- 4 (ohne Zeichen) — eine einzelne Zelle, die einfach die 4 enthält
Eine Feinheit: Eine Ziffer darf im selben Käfig doppelt vorkommen, solange die beiden Zellen weder Zeile noch Spalte teilen. Nur Zeilen und Spalten verlangen Eindeutigkeit.
Ein gelöstes Beispiel
| 3+1 | 2 | 9+3 | 4 |
| 1−3 | 4÷4 | 1 | 2 |
| 4 | 3×3 | 10+2 | 1 |
| 22 | 1 | 4 | 3 |
Ein gelöstes 4×4-Calcudoku — prüfe jeden Käfig gegen seine Beschriftung.
So fängst du an
- Fülle zuerst die Ein-Zellen-Käfige: Das sind Gratis-Ziffern, und jede gesetzte Ziffer schränkt ihre ganze Zeile und Spalte ein.
- Suche nach extremen Zielen. Auf einem 6×6 kann ein Zwei-Zellen-Käfig mit 11+ nur 5 und 6 sein; ein 6+ über drei Zellen nur 1, 2 und 3; ein großes Produkt wie 90× lässt sich nur auf eine Weise zerlegen.
- Nutze Bleistiftnotizen wie beim Sudoku: Notiere die wenigen möglichen Ziffern einer Zelle und streiche sie, sobald Zeilen, Spalten und Käfig-Rechnungen sie ausschließen.
- Differenz- und Divisionskäfige haben immer zwei Zellen — liste ihre möglichen Paare auf und prüfe jedes gegen die kreuzende Zeile und Spalte.